Kayaking in Myanmar

Viel Wasser, viele Möglichkeiten

Der angrenzende Golf von Bengalen, der sich über die gesamte Länge Myanmars erstreckt, sowie die große Anzahl von Flüssen und Seen bietet unzählige Möglichkeiten um in Myanmar Kayak zu fahren. Die ursprüngliche und vielfältige Natur bietet ein Paradies für Kajak Liebhaber. Lassen Sie sich auf dem Wasser dahin treiben, atmen Sie die herrlich frische Luft der unberührten Natur ein und genießen Sie den Anblick der wilden und unberührten Natur mit seinem dicht bewachsenen Dschungel, der unglaublichen Vielfalt an Tieren in der Luft, in den Wäldern und im Wasser.

Kayaking Myanmar

Die zahlreichen Wassergebiete sind ideal für Ein- oder Mehrtagestouren. Übernachten können Sie in herrlicher Natur in urigen Hütten oder in den kleinen Dörfern in der Wildnis und dabei das Leben der Einwohner kennenlernen. Wir, als Ihr Myanmar Spezialist, beraten Sie gern und stellen Ihnen ein tolles Programm zusammen.

Was ist Kayaking?

Das Kajak (auch Kayak geschrieben) gehört zu den Kanus. Der Name kommt aus dem grönländischen und meint ganz einfach „Paddelboot“. Das Kajak wird von einem sogenannten „Doppelpaddel“ angetrieben. Das ist ein Paddel, welches an beiden Enden jeweils ein Ruderblatt besitzt. Beim Kajak sitzt man gewöhnlich in Fahrtrichtung. Sowohl der Kanadier, als auch das Kajak gehören zur Gruppe der Kanus.Kajaks wurden von den Ureinwohnern Grönlands zur Jagd entwickelt. Seit dem 19. Jahrhundert wurden sie auch in Deutschland bekannt. Früher baute man sie aus Holz und Knochen und bespannte sie mit Tierfellen. Heute verwendet man in Grönland immer noch die traditionelle Bauweise, statt Tierfellen benutzt man heute hingegen imprägnierte Leinwand. Die modernen Kajaks bestehen heute aus Kunststoff oder Holz. Sogenannte Schlauchkajaks werden aus Kautschuk oder PVC hergestellt. Dabei variieren die Formen (Länge, Breite, Form des Rumpfes) und die Materialien entsprechend der unterschiedlichen Verwendung (Kanu Sportarten, Freizeit, etc.). So sind die See- und Wildwasserkajaks langsamer und weniger wendig, als etwa ein Sport-Kajak. Die beliebteste Konstruktion für die Freizeit ist der „Sit-on-Top“. Wie der Name bereits erahnen lässt, sitzt man dabei statt im, auf dem Kajak. Innen befinden sich Luftkammern, die dafür sorgen, dass das Kajak auch beim Kentern nicht sinkt. Die Ureinwohner Grönlands  erfanden ebenfalls die  „Kenterrolle“. Das ist die Technik zum Aufrichten im Falle des Kenterns, ohne dabei aus dem Kajak aussteigen zu müssen.

Die meisten Kajaks sind für ein bis zwei Personen konstruiert, für den Kanusport für bis zu vier Personen. Für das Wander- oder Tourenkajak gibt es teilweise die Möglichkeit zusätzlich ein Kind im Kajak mitzunehmen. Zusätzlich bieten diese Kajaks Stauraum für Gepäck wie Wechselkleidung. Dabei sollte die Verpackung wasserdicht sein. Die Ausrüstung für eine Kajaktour besteht im wesentlichen aus Doppelpaddel, Schwimmweste und passendem Schuhwerk, wie Wassersportschuhen oder Füßlingen.

Der Mergui Archipel

Im Nordwesten von Myanmar befindet sich der Golf von Bengalen, im äußersten Süden stellt die Straße von Malakka den Übergang zum südchinesischen Meer dar. Dazwischen liegt die Andamanensee, ein Randmeer des indischen Ozeans. Hier befindet sich der Mergui Archipel. Teilweise wird er auch Myeik Archipel genannt. Inzwischen gehört der Mergui Archipel mit seinen mehr als 800 Inseln zu einem der wichtigsten Nationalparks des Landes.

So bietet der Mergui Archipel auch zum Kajakfahren eine wunderschöne Umgebung. Mit seinen weißen Sandstränden, seiner unberührten Natur, einer einzigartigen Flora und Fauna, dem dichten Dschungel und dem Shan-Gebirge im Hintergrund bietet er ein traumhaftes Bild.

Die Inseln und Strände, wie etwa den Meeresnationalpark Lampi, erreicht man nur mit Booten, am besten von Kawthaung aus. Meist sind sie von tropischem Regenwald und wunderschönen Mangrovenwäldern bewachsen. Sehr häufig sind die Inseln unberührt, da nur wenige der Inseln bewohnt sind. Ein Naturvolk, die Moken, lebt auf einigen der Inseln. Sie leben von der Fischerei und fahren dafür mit ihren Holzbooten aufs Meer.

Seen

Der Inle-See 

Der Inle-See liegt im Shan-Staat in Myanmar an der Grenze zu Thailand und Laos. Er liegt auf 900 Metern Höhe und erstreckt sich über 22 Kilometern Länge und 10 Meter Breite. Eingebettet in den Tälern inmitten des Shan-Gebirges umgibt ihn eine idyllische Atmosphäre. Der Inle-See gehört zu den beliebtesten Seen in Myanmar und wurde nicht umsonst 2015 von der Unesco zum Biosphärenreservat genannt. Rund um den See stehen die auf Stelzen gebauten Holzhäuser, die Fischer rudern in ihrer einmaligen Art, ein Bein über das Ruder gelegt, über den See. Die schwimmenden Gärten befinden sich mitten auf dem Inle-See und um den See herum gehen viele Kunsthandwerker in ihren Werkstätten ihrer Arbeit nach, wie etwa die Seidenweber.

So bietet der Inle-See eine wunderschöne Kulisse für eine Kajaktour, die sich wunderbar mit diversen Sehenswürdigkeiten verbinden lässt. 

Indawgyi-See

Der Indawgyi-See ist der drittgrößte Süßwassersee in Südostasien. Auf birmanisch bedeutet sein Name königlicher See”. Er hat eine Länge von knapp 24 Kilometern Länge und zehn Kilometern Breite. Seine maximale Wassertiefe beträgt 22 Meter, wobei manche Stellen deutlich flacher sind. Der Indawgyi-See liegt im Kachin-Staat in Myanmar ist von Bergen umgeben. Er wird von mehreren größeren und kleineren Flüssen aus den Bergen gespeist, einer seiner Abflüsse mündet später in den Irrawaddy-Fluss. Die Tierwelt ist im und rund um den Indawgyi-See sehr vielfältig. Es gibt beispielsweise 166 verschiedene Vogelarten wie Kraniche, Störche, unterschiedliche Geierarten, Adler und Entenarten. Daneben tummeln sich Otter und sogar Bären. Reptilien wie Eidechsen, Schlangen und Schildkröten bewegen sich im zahlreichen Grün des Sees. 

In den Dörfern, die den See umgeben, leben Angehörige der Shan, Kachin, Bamar, Kadu und Karen. Die Dörfer entstanden zwischen den Jahren 1688 und 1989. Da den Indawgyi-See viele Feuchtgebiete umgeben ist das Land hervorragend für Ackerbau geeignet. Daneben leben die Einwohner vom Fischfang, gefolgt von der Arbeit in kleinen Jade- und Goldminen und vereinzelt von der Bewirtung in kleinen Restaurants.

So bietet der See eine unglaubliche Idylle und natürliche Vielfalt, die in einem Kajak mit dem Blick auf Berge, kleine Dörfer und die einzigartige Tierwelt genossen werden kann.

Sie sehen, es gibt zahlreiche Gründe den Indawgyi-See mit dem Kajak zu entdecken. Dieses wunderschöne Unesco Biosphärenreservat sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Flüsse

In Myanmar gibt es viele Flüsse auf denen Kajak gefahren werden kann. Im folgenden haben wir die bekanntesten und schönsten Flüsse Myanmars für Sie beschrieben. 

Irrawaddy

Der Irrawaddy gilt als größter Fluss Myanmars. Er kommt von den Himalaya-Ausläufern und fließt fast geradlinig von Norden nach Süden durch Myanmar. Eine Weile bildet er die Grenze zwischen China und Myanmar und fließt weiter über Mandalay. Im Südwesten der Stadt fließt der größte Nebenfluss des Irrawaddy, der Chindwin (Thandlwin) in den Irrawaddy. Vier weitere große Flüsse fließen in den Irrawaddy: Taping, Shweli, Myitnge und Mu. Im Süden Myanmars fließt der größte Fluss des Landes in den Golf von Martaban, der zur Andamanensee gehört (dem Randmeer des indischen Ozeans). Obwohl der Irrawaddy auch heute noch zu einem der wichtigsten Transportwege für Güter gilt, gibt es Strecken, die auch zum Kayaking geeignet sind. 

Chindwin

Der Chindwin Fluss ist einer der Haupt-Nebenflüsse des Irrawaddy. Sein Ursprung liegt in mehreren Flüssen, die aus dem nördlichen Grenzgebiet zu Indien kommen.  Von seinen 840 Kilometern Länge sind ca. 650 Kilometer schiffbar. In der Nähe der Stadt Myingyan mündet er in den Irrawaddy-Fluss. Aus dem Kachin-Staat kommend fließt er durch eine idyllische Landschaft von Teakholz-Wäldern und Gebirge. Die Birmanen leben in diesen Gebieten von der Forstwirtschaft, vom Anbau von Reis, Bohnen und Kichererbsen, sowie von Bernstein, Jade- und Goldabbau. Außerdem wird hier die Thanaka Paste hergestellt, die den Birmanen als Sonnenschutz dient. 

Wollen Sie einen Einblick in das Leben der Menschen hier erhalten, bietet sich eine Kajaktour durch diese wunderschöne Landschaft sehr an. Während dem gemütlichen Rudern können Sie die wunderschöne Landschaft Myanmars auf dem Chindwin Fluss genießen.

N´Mai (Hka)

Parallel zum Irrawaddy Fluss befindet sich der N´Mai (Hka) Fluss. Man findet verschiedene Bezeichnungen für ihn: Manchmal findet man ihn unter dem kurzen Namen N`Mai. Aber auch die Schreibweisen variieren sehr. Manche nennen ihn Maykha oder Malikha Fluss. Seinem Beinamen “Everest of Rivers”, oder wie ihn die Birmanen nennen, “Impossible River” (unmöglicher/unbezwingbarer Fluss) macht er alle Ehre. Seine Strömung ist so stark, dass Schiffe auf ihm nicht fahren können. Für eine Kajak-Tour eignet er sich jedoch und ein zügiges Vorankommen ist dadurch garantiert. 

Sein Ursprung liegt in den Himalaya-Gletschern im Osten Tibets. Er fließt aber auch durch China und schließlich nach Myanmar. Insgesamt ist er ca. 230 Kilometer lang und gehört zum Irrawaddy-Fluss-System. Der N´Mai fließt in der Nähe von Putao. Dort bietet er einen atemberaubenden Blick auf die Himalaya-Region. Umgeben ist der Fluss von subtropischen, sehr artenreichen Wäldern. Als eines der letzten großen Wildnisgebiete der Welt bietet auch der N´Mai Fluss mit seinen abgelegenen Orten und unberührter Natur ein echtes Kajak Paradies.

Salween

Der Salween Fluss wird von den Birmanen „Thanlwin“ genannt. Er fließt den langen Weg von Tibet in die Andamanensee. Auf seinem Weg zieht er durch Thailand und China, wo er auch Nu-Fluss, oder Nujiang, genannt wird. Im Laufe der Jahrhunderte hat er sich tief in die Felsen gegraben, wodurch er heute von steilen Canyons umgeben ist. Daher wird er auch als „Grand Canyon“ des Ostens bezeichnet. Der Salween Fluss ist 2.815 Kilometer lang. Aber nicht nur das: zudem umgibt ihn einer der längsten Canyons der Welt. Diese wechseln sich ab mit schönen Stränden. Er fließt auf 5.450 Metern Höhe. In Myanmar fließt er durch den Shan- und den Kayan-Staat. Auf seinem weiteren Weg wird er in Thailand Maenam Salawin genannt. Als einer der wenigen tropischen Flüsse leben 140 verschiedene Fischarten in ihm, sowie 7.000 Pflanzenarten und zehn bis 15 unterschiedliche Schildkrötenarten. Durch seine Vielfalt und die Canyons, die ihn umgeben, ist er eine atemberaubende Naturschönheit. Diese lässt sich wunderbar von einem Kajak aus erleben.

(Nam) Pang

Der Pang Fluss ist der größte Nebenfluss des Salween Flusses und gehört zu den wichtigsten Flüssen Südostasiens. Man findet ihn auch unter dem Namen „Nam Pang”, oder unter „Nam Lang-Fluss”. Er entspringt im Nordosten von Pangkyehtu im Shan-Staat, sein Weg führt ihn durch den Ort Kunhing und mündet in der Stadt Na-khilek in den Salween Fluss. 

Der Pang Fluss ist durch wunderschöne Wasserfälle geprägt, ebenso, wie von vielen kleinen Inseln und diversen Stromschnellen. Viele verschiedene Tierarten sind hier zu Hause, sodass der Pang Fluss als eine der artenreichsten Regionen der Welt bezeichnet wird. Zudem wachsen um den Pang Fluss wunderschöne grüne Wälder. Die Landschaft ist einzigartig und bietet eine perfekte Umgebung für einen Kajakausflug. 

Alles ist möglich

Lassen Sie sich während einer unvergesslichen Kajaktour den frischen Wind um die Nase wehen und sich von der Sonne wärmen. Das klare Wasser in den unterschiedlichsten Farben lässt Sie Ruhe und Gelassenheit spüren. Die Berge und Canyons um Sie herum geben Ihnen Halt und Erdung. Auch, wenn Sie noch nie Kajak gefahren sind, lassen Sie sich nicht beirren. Nach ein paar Paddelschlägen haben Sie den Dreh raus! Und während Sie vor sich hin paddeln, genießen Sie die Perspektive vom Wasser aus, beobachten Sie die Tiere um sich herum und atmen Sie tief durch. Um alles andere kümmern wir uns gerne!

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