Verhaltensweisen in Tempeln und religiösen Stätten

Zu jeder Reise nach Myanmar gehört mindestens ein Besuch der zahlreichen, beeindruckenden Tempel und religiösen Stätten dazu. Tausende Tempel prägen die Kulisse des südostasiatischen Landes. Myanmar ist vom Buddhismus geprägt. Dieser ist im ganzen Land allgegenwärtig und spiegelt sich auch im Alltag wider. 

Verhaltensregeln in Tempeln

Respektieren Sie die heiligen Stätten

Besonders beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten sollten Sie sich besonders respektvoll verhalten. Hierzu gehört es, keine lautstarken oder auch dem Ort unangemessenen Unterhaltungen zu führen. Benutzen Sie keine Kopfhörer und tragen Sie keine Kopfbedeckungen. Auch Rauchen oder Kaugummi kauen ist in Tempeln untersagt. Buddha Statuen sollten auf keinen Fall berührt werden, auch nicht für Fotos.

Mönche können Sie in Myanmar überall antreffen, aber natürlich werden sie Ihnen in Tempeln besonders häufig begegnen. Mönchen und Nonnen wird stets mit Respekt begegnet, denn sie repräsentieren die strengen Lehren des Buddhismus. Jeder Mann ist dazu verpflichtet, mindestens zwei Mal in seinem Leben eine Zeit in einem Kloster zu verbringen, ein Mal als Kind und ein Mal im Erwachsenenalter. 

Im Tempel sollten Sie sich immer setzen, bevor Sie ein Gespräch mit einem Mönch beginnen. Auch höher als ein Mönch zu sitzen, gehört sich nicht. Sie können auch gerne eine Spende in einem Tempel hinterlassen, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Barfuß

Betreten Sie Tempel und religiöse Stätten immer nur barfuß. Die gesamte Tempelanlage darf nicht mit Schuhen und auch nicht mit Socken betreten werden, daher sind diese am Eingang abzugeben. Bei den meisten Tempeln werden Sie in einem Schuhschrank aufbewahrt, bis man den Besuch beendet hat. Manchmal werden Sie aber auch die Möglichkeit haben, die Schuhe bei sich zu tragen und mit auf das Gelände zu nehmen. Dies bietet sich vor allem bei den zum Teil sehr weitläufigen Anlagen an, bei denen der Tempel durch unterschiedliche Eingänge betreten und wieder verlassen wird. Achten Sie in diesem Fall aber darauf, dass die Unterseiten der Schuhe zueinander zeigen. Einfache Sandalen, aus denen Sie leicht heraussteigen können, bieten sich für einen Tempelbesuch daher besonders an. Achten Sie beim Sitzen darauf, dass ihre Füße nicht in Richtung einer Statue oder eines Mönches gerichtet ist. Die typische Sitzhaltung ist daher der Schneidersitz oder das Knien auf Beinen und Füßen.

Kleidung

Zwar ist es in Myanmar sehr heiß, besonders in Tempeln und anderen religiösen Stätten sollten Sie aber trotzdem immer auf eine angemessene Kleidung achten. Empfehlenswert ist weite und wenig körperbetonte Kleidung. Auf Kleidungsstücke mit einem tiefen Ausschnitt, dünnen Trägern oder Röcke, die über dem Knie enden, sollten Sie unbedingt verzichten. Es empfiehlt sich, einen Schal einzupacken, mit dem man während des Tempelbesuchs die Schultern bedecken kann. Auch Männer sollten keine kurzen Hosen tragen. An vielen Tempeln ist es aber notfalls auch möglich, ein Longyi, die traditionelle Kleidung, zu erwerben.

Als Frau einen Tempel besuchen

In vielen Tempeln gibt es Bereiche, die Frauen vorenthalten sind und zu denen nur Männer Zutritt haben. Frauen sollten sich besonders rücksichtsvoll in Gegenwart der Mönche verhalten und sie unter keinen Umständen berühren. Auch ein versehentliches Anrempeln kann für die Mönche als unangenehm empfunden werden. Sie sollten daher stets auf ausreichend Abstand achten. Sollten Sie Gaben überreichen wollen, geben Sie diese einem männlichen Begleiter, der sie an die Mönche weiterreichen kann.

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