Myanmar Impfungen

Wichtige Impfungen für Myanmar für Ihre Reise nach Myanmar

notwendige Impfungen

Sollten Sie aus Europa einreisen, sind für Myanmar keine Impfungen vorgeschrieben. Sollten Sie allerdings aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verpflichtend. Dies gilt auch für einen Aufenthalt von mehr als 12 Stunden an einem Transitflughafen in einem der betroffenen Länder. Von Gelbfieber betroffene Länder befinden sich vor allem in Afrika sowie Zentral- und Südamerika.

Standardimpfungen

Es sind zwar keine Impfungen vorgeschrieben, als Reisender sollten Sie jedoch trotzdem darauf achten, dass sie über die allgemein in Deutschland gemäß des Impfkalenders des Robert-Koch-Instituts empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene verfügen:

  • Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus (kombinierte Auffrischungsimpfung, die alle 10 Jahre aufgefrischt werden sollte)
  • Poliomyelitis (Myanmar gilt zwar seit 1996 als pollenfrei, dennoch besteht die Gefahr eines Wiederauftretens)
  • Typhus

Zudem sollten Sie vor ihrer Abreise ihren Impfschutz gegen Keuchhusten, Masern, Röteln, Pneumokokken und Mumps überprüfen lassen und gegebenenfalls erneuern.

Reiseimpfungen

Als spezielle Reiseimpfung bzw. für Reisende, die einen längeren Aufenthalt planen oder sich in weniger touristischen Gebieten aufhalten, werden außerdem folgende Impfungen empfohlen:

  • Hepatitis A
  • Hepatitis B (übertragbar durch engen Kontakt zur Bevölkerung durch Speichel, Blut und Sexualkontakte)
  • Tollwut
  • Japanische Enzephalitis
  • Pneumokokken (empfohlen für Reisende über 60 Jahren)

Einige Krankenkassen übernehmen Reiseimpfungen. Es empfiehlt sich daher, dass Sie diese vor ihrer Reise kontaktieren. Einige Impfstoffe, wie gegen Hepatitis und Tollwut, benötigen eine mehrmalige Impfung in größeren Zeitabständen, bevor sie wirken. Planen Sie daher für die Impfungen ausreichend Zeit vor Ihrer Abreise ein, um die vollständige Wirkung des Impfschutzes zu garantieren.

Malaria

In Myanmar besteht ein ganzjähriges Malariarisiko. Rangun und Mandela sowie Städte in Höhenlagen über 1000m gelten als Malariafall. Das Risiko für Malaria ist in der Regenzeit (März bis Dezember) höher als in der Trockenzeit.

Zum Schutz sollten Sie generell auf die Vermeidung von Mückenstichen achten. Je weniger Mückenstiche, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren. Durch körperbehinderte Kleidung, Moskitonetze sowie REET-haltige Mückensprays kann man das Risiko bereits deutlich einschränken.

Aufgrund der hohen Nebenwirkungen ist die prophylaktische Einnahme von Malariamitteln nur bedingt zu empfehlen. Medikamente zur Selbstmedikation können jedoch mitgeführt werden. Bei Reisen in besonders exponierte Gebiete kann eine prophylaktische Einnahme dennoch sinnvoll sein. Besprechen Sie die Auswahl des entsprechenden Mittels im Vorfeld mit ihrem Reisemediziner und achten Sie auf einen ausreichenden Vorrat.

Gelbfieber

Wie bereits erwähnt braucht es für Myanmar eine verpflichtende Gelbfieberimpfung, wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet (auch Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden) einreisen. Das betrifft also auch den längeren Umstieg in solch einem Land – sogenannte Transitaufenhalte. Bei einem Abflug aus Europa wird jedoch keine Impfung empfohlen.

Gelbfieber ist eine Viruskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. Sie ist vor allem in Afrika und Südamerika verbreitet, jedoch nicht in Asien. Eine Impfung verleiht eventuell einen lebenslänglichen Schutz gegen die Krankheit, von einer Auffrischung rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aktuell ab.

Zika-Virus-Infektion

Auch das Zika-Virus wird durch tagesaktive Steckmücken übertragen. Vor allem Schwangere haben ein höheres Risiko bei einer Erkrankung – denn das Virus kann eine Fehlbildung beim Kind sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen verursachen. Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, wird von einer vermeidbaren Reise abgeraten.

In den meisten Fällen verläuft die Krankheit asymptomatisch oder nur mild. Sie tritt nach drei bis vierzehn Tagen nach dem Stich auf. Typische Symptome sind Fieber, Gelenkschmerzen, Hautausschlag, Entzündung der Augenbindehaut und seltener Muskel- bzw. Kopfschmerzen.

Eine Abgrenzung zum Dengue- oder Chikungunyafieber gelingt nur durch Blutentnahme.

Die WHO stuft Myanmar aktuell als Land mit einer möglichen Übertragbarkeit der Kategorie 1 beziehungsweise 2 ein. Jedoch sind aktuell keine Erkrankungsfälle dokumentiert. Es existiert keine Impfung gegen eine Zika-Infektion.

Denguefieber

Auch Dengue- und Chikungunyafieber werden durch Mückenstiche übertragen, sind aber bei einem guten Gesundheitszustand und der sofortigen Konsultation eines Arztes behandelbar. Impfungen hiergegen existieren nicht.

Das Denguefieber ist in Myanmar sehr häufig, vor allem während der Regenperioden und in Stadtgebieten tritt es oft auf. Dennoch sollten Sie mit einem Übertragungsrisiko im gesamten Land rechnen. Um sich vor dem Denguefieber zu schützen, stehen nur Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche zur Verfügung.

Chikungunyafieber

Das Chikungunyafieber ist analog zum Denguefieber zu betrachten. Diese Viruserkrankung äußert sich vorrangig mit Fieber und zum Teil lang anhaltenden Gelenkschmerzen. Das Chikungunyafieber kann in Myanmar immer wieder auftreten. Auch hier sind nur Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche als Vorbeugung möglich.

Japanische Enzephalitis

Die Japanischen Enzephalitis (JE) ist eine Entzündung des Gehirns, die von Viren ausgelöst wird, die ebenfalls von Stechmücken übertragen werden. Häufig sind Schweine und Wasservögel infiziert, beim Menschen ist eine Erkrankung weniger selten, aber schwer: Sie hinterlässt bleibende Schäden oder endet tödlich. Jedes Jahr stecken sich 30.000 bis 50.000 Menschen in Asien mit diesem Virus an.

In Myanmar wird eine Impfung bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten empfohlen, vor allem zwischen Mai und Oktober. Es gibt Ausbrüche in nordöstlichen Staat Shane State. Es existieren keine wirksamen Medikamente gegen JE-Viren, daher ist auch ein sorgfältiger Mückenschutz wichtig.

Empfehlung

Die aufgeführten Impfungen sind Empfehlungen und ersetzen nicht die Konsultation eines Hausarztes oder Reisemediziners. Welche Vorkehrungen getroffen werden müssen, hängt wesentlich von ihrer Art zu reisen sowie ihrem Alter und Gesundheitszustand ab. Führen Sie ihren Impfpass mit sich, sodass behandelnde Ärzte im Ausland darauf zurückgreifen können. Weitere Informationen finden Sie außerdem auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

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