Bago Division

Die Bago Division grenzt an an die Divisionen Magway und Mandalay im Norden, östlich befinden sich die Staaten Kayin und Mon sowie der Golf von Martaban, im Süden grenzt sie an die Yangon Division und im Westen an die Ayeyarwardy Division und den Rakhine Staat. Die Bago Division  ist nach der Ayeyarwady Division der zweitgrößte Reiserzeuger. Des Weiteren sind besonders Bago, Taungoo und die Ruinen des alten Pyu-Reichs in der Nähe von Pyay als Highlight hervorzuheben.

Bago Division Anreise

Bago und Pyay erreicht man leicht mit der Bahn oder dem Auto. Die Fahrt von Yangon nach Bago dauert nur zwei Stunden. Die Fahrt nach Pyay schaffen Sie bei guten Straßenverhältnissen bereits nach fünf Stunden.

Bago Division Sehenswürdigkeiten

BAGO
Bago war vom 14. bis zum 16. Jahrhundert die Hauptstadt der Mon-Könige sowie des von König Bayinnaung gegründeten zweiten burmesischen Reichs. Bago liegt nur 80 Kilometer nordöstlich von Yangon.

DIE SHWE-MAW-DAW PAGODE
Sie wurde ursprünglich im 8. Jahrhundert von den Mon in einer Höhe von 23 Metern erbaut - dann jedoch mehrmals erhöht, bis sie im Jahre 1954 ihre gegenwärtige Höhe von 114 Metern erreichte. Im Museum der Pagode können sich Besucher etliche historische Buddhastatuen aus Stein und Bronze ansehen, die nach einem Erdbeben im beschädigten oberen Teil der Pagode gefunden wurden.

SHWE-THA-LYAUNG
Dies ist eine große liegende, 54,8 Meter lange und 16 Meter hohe Buddhastatue. Sie ist eine der größten liegenden Buddhastatuen der Welt. Sie soll im Jahre 944 n. Chr. von König Migadipa erbaut worden sein. Restauriert wurde sie von Ramadhipatiraja (1472-1492), doch leider 'vergessen'. Im Jahre 1880 wurde sie wieder entdeckt und mehrmals bis zu ihrem heutigen Zustand restauriert.

HINTHAKONE PAGODE
Der Überlieferung zufolge ist Hinthakone der Berg, auf dem die beiden heiligen mythischen Enten namens Nintha (Hamsa) landeten, als nur die oberste Bergspitze aus dem Meer ragte. Der Name Hantha-wadi oder Hamsavati, unter dem Bago und sein Königreich bekannt waren, stammt von diesem Namen. Die Bergspitze bietet eine fantastische Aussicht über Bago.

DER PALAST HANTHAWADI
Am Kanbawza Thadi, dem berühmten Palast von König Bayinnaung (1551-1581 n. Chr.) finden umfassende Ausgrabungen statt. Einige Gebäude werden wieder aufgebaut. König Bayinnaung war der Begründer des zweiten Burmesischen Reichs, das sich von der indischen Grenze bis in die Gebiete von Thailand und Laos erstreckte. Im Jahre 1566 v.Chr. baute er eine neue Hauptstadt an der Stelle, an der sich heute Bago befindet. Südlich der Shwe-Maw-Daw Pagode baute er einen prächtigen Palast, den er Kanbawza Thadi nannte. Bei der Ausgrabungsstätte können Sie zudem ein interessantes archäologisches Museum besuchen.

KYAIK PUN PAGODE
Sie wurde im Jahre 1476 n. Chr. von König Dhamma Zedi gebaut und hat die Form von vier riesigen Buddhastatuen, die sitzend in alle vier Himmelsrichtungen gewandt sind. Diese ungewöhnliche und beeindruckende Pagode liegt nur einige Meter von der Yangon-Bago Straße entfernt.

Sehenswürdigkeiten Bago Umgebung

MOYINGYI FEUCHTGEBIET & URLAUBSORT
Nur zweieinhalb Stunden von Yangon entfernt befindet sich ein Paradies für Vogelbeobachter. In dem 100 km² großen Feuchtgebiet leben 75 Spezies seltener Zugvögel sowie einheimische Wasservögel wie beispielweise kleine Kormorane, Grau- und Purpurreiher, Paddyreiher, Silberklaffschnabelstorch, Schwarzhalsibis, Knäkente, Javapfeifgans, Elsterweihe, westliche und östliche Rohrweie, Purpurhuhn, Fasanblatt- und Hindublatthühnchen, Orientbrachschwalbe, Weißbartseeschwalbe, gestreifter Grasvogel, China-Rohrsänger, Zitting Cist cola, etc. Möglicherweise sehen Sie auch einen Indien-Schlangenhalsvogel, Graupelikan, Zimtdommel, Buntstorch, Wollhalsstorch, kleinen Adjutant, Bindenseeadler, Schelladler, Saruskranich, Wasserhahn, Stelzenläufer oder einen Asian Golden Weaver. Die Ferienanlage bietet einfache, aber saubere Zimmer mit Klimaanlage und Badezimmer. Am besten besucht man diesen beeindruckenden Ort zwischen November und März.

TAUNGOO
Taungoo liegt 281 Kilometer von Yangon entfernt und ist der einzige Ort, an dem Touristen auf der Strecke Yangon-Mandalay gute Unterkünfte finden. Taungoo (Kaytumadi City) wurde im Jahre 1510 n. Chr. von König Mingyinyo gegründet und später von König Minye Kyawhtin erneuert. Alle vier Seiten der Stadtmauern sind noch sehr gut zu sehen, mit Ausnahme eines Teils der Südmauer aus Backstein. Der Wassergraben, der die Stadt umgab, ist vertrocknet. Lediglich an einigen Stellen im Osten wurde er erhalten und gepflegt. Rund sechs Meter von der Stadtmauer entfernt befindet sich der erste Graben, der mit weichem Schlamm gefüllt ist und ungefähr zehn Meter breit ist. Die Stadt ist eine der Hauptpforten nach Bago Yoma und zu seinen Teakwäldern - es lohnt sich, sie zu erforschen. Ein Großteil der Bedeutung dieser Stadt kommt heute vom Holzhandel und den Teakwäldern, worauf sich die Wirtschaft hauptsächlich gründet. Dies erkennt man deutlich an den für Besucher einladenden Gebirgsrücken östlich und westlich der Stadt. Auch wenn das alte Königreich längst zerfallen ist: Taungoo bleibt eine wichtige Pilgerstätte für gläubige Buddhisten, die regelmäßig zur Shwesandaw Pagode strömen. Taungoo ist zudem ein guter Ausgangspunkt für den Besuch eines der Elefantencamps beim Bago Yoma, also dem Bago Gebirgsgrat. Hier wächst das beste Teakholz und ist landschaftlich von wahrer Schönheit.

PYAY
Nachdem die Briten Myanmar besetzt hatten, hieß diese Stadt einst Prome und liegt 285 Kilometer nordwestlich von Yangon. Pyay ist einfach auf Straßen oder mit der Bahn zu erreichen und gilt als das Tor zum Rakhine Staat auf der anderen Seite des Ayeyawady Flusses. Sie ist eine bedeutende Handelszone, in der Händler aus dem Rakhine Staat und dem mittleren Teil des Landes ihre Erzeugnisse mit denen aus dem unteren Teil des Landes tauschen. Heute ist Pyay eine verschlafene kleine Stadt mit einem Flusshafen, der als Umschlagpunkt für Waren zwischen dem oberen und dem unteren Myanmar entlang des Ayeyarwady Flusses dient.

THAYEKHITTAYA (SRIKESTRA)
Die alte Hauptstadt des Pyu-Reichs, die zwischen dem 5. und dem 9. ihre Blütezeit hatte, ist als Thayekhittaya (Sriksetra) bekannt. Ihre Ruinen sind hinter dichten Dornbüschen, kleinen Bäumen, Borassuspalem, Kakteen und schönen weißen Blumen versteckt. Die Ruinen stammen wie die Patagyi Pagode, Payama Pagode, Bawbawgyi Pagode & die Bebe Pagode, angeblich aus dem 4. bis 9. Jahrhundert. Das kleine Museum bietet eine Kollektion von Artefakten aus den Ausgrabungen, einschließlich königlicher Totenurnen, Steinreliefs, einige Bodhisattavas, einen Dvrapala (großer Beschützer), Statuen der hinduistischen Gottheiten Tara Devi, Vishnu & Lakshmi, mehrere Buddhastatuen aus dem 6. Jahrhundert, Fliesenfragmente, Terrakotta-Gedenktafeln, sowie während des Königreichs geprägte Silbermünzen.

DER BERG AKAU
Von Pyay aus auf der gegenüberliegenden Seite des Ayeyarwady, liegen die Akauk Taung Berge. Im 19. Jahrhundert war das Land aufgrund der britischen Annexion des unteren Myanmar in Ober- (vom burmesischen König regiert) und Unter-Myanmar (von den Briten regiert) aufgeteilt. Der Fluss war die Haupt-Handelsroute zwischen den beiden Teilen. Hier wurden alle Boote angehalten und auf Handelssteuern kontrolliert. Deshalb wurde dieser Ort nach dem burmesischen Wort für "Steuern" benannt. Die Berge sind voller Buddhastatuen, die von den dort rastenden Händlern gebaut worden sein sollen. Hier gibt es diverse Fossilien kaltblütiger Tiere, wie beispielsweise Schnecken, Fische, insbesondere von Meeresbewohnern.

SHWETAUNG
Dies ist eine kleine Stadt ungefähr 270 Kilometer nordwestlich von Yangon und nur 15 Kilometer von Pyay entfernt. Sie gehörte einst zum Thayekhittaya (Sriksetra) Königreich. Sie liegt zwischen der Yangon-Pyay Strasse und dem mächtigen Ayeyarwady (Irrawaddy) Fluss. Shwetaung hat zwei berühmte Pagoden: Die Shwemyettman Pagode, “Pagode der goldenen Brille", und die zweite ist die Shwenattaung Pagode, “Pagode des goldenen Geisterbergs.”

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