Mandalay & Umgebung

Die Hauptstadt des letzten burmesischen Königreichs und der burmesischen Könige liegt im Zentrum Myanmars, 668 Kilometer nördlich von Yangon. Gegründet wurde die Stadt 1857 von König Mindon und war Amtssitz der burmesischen Könige, bis sie 1885 von den Briten besetzt wurde und man Yangon zur Hauptstadt machte. Sie ist die zweitgrößte Stadt nach Yangon und ein pulsierendes Handelszentrum sowie ein Refugium von reichem kulturellem Erbe. Mit den Ruinen der Königstadt und vielen alten Klöstern gilt Mandalay als ein Schauplatz für die burmesische Kunst und Architektur des 19. Jahrhunderts. Die Stadt ist ebenfalls bekannt für Holzschnitzereien, Silberwaren, Tapisserieware, Seide und andere Erzeugnisse traditioneller Handwerkskunst. Von Mandalay aus bestehen gute Eisenbahn-, Straßen-, Fluss- und Luftfahrtswege in alle Teile des Landes.

Mandalay Sehenswürdigkeiten

Mandalay Innenstadt
Mandalay selbst ist eine schmutzige, staubige Stadt mit einigen Bezirken, die sich in fast einem Jahrhundert kaum verändert haben. Dennoch strotzt Mandalay förmlich von fotografischen Motiven und besticht durch ihren ganz besonderen Charme. Spazieren Sie morgens oder am späten Nachmittag am Flussufer entlang und beobachten Sie dort das rege Treiben. Sehen Sie, wie hart beispielsweise die Wasserbüffel arbeiten, um die frisch gefällten Baumstämme ans Ufer zu bringen. Oder schlendern Sie einige Stunden über den langgezogenen Zegyo Markt, der ursprünglich von einem italienischen Architekten 1903 entworfen wurde. Er ist das Handelszentrum, das die Städte des oberen und unteren Myanmars verbindet. Hier wird mit verschiedenen einheimischen und Importwaren, meist aus China und Thailand, gehandelt. Der alte Markt im italienischen Stil wurde zerstört, aber wieder aufgebaut - in einem etwas moderneren Stil. Der Uhrenturm neben dem Zegyo Markt wurde 1903 zum Gedenken an das diamantene Thronjubiläum von Königing Victoria erbaut.

MANDALAY HÜGEL
Der Hügel gilt als das Naturwahrzeichen von Mandalay und bietet einen wundervollen Panoramablick auf die Stadt. Es führt eine Treppe hinauf, auf der man jedoch zwischendurch Pausen einlegen und die Aussicht genießen kann. Ein Sprichwort sagt, dass man sich in die Umgebung des Mandalay Hügels flüchten soll, wenn man sich ein langes Leben wünscht. Dies bedeutet, dass es ein Segen für die Gesundheit ist, den Mandalay Hügel zu Fuß zu erklimmen. Man kann mehrere bedeutende Pagoden entlang der Stufen des Mandalay Hügels ehren. Weiterhin können Sie zahlreiche Geschäfte besuchen, die traditionelle handgemachte burmesische Spielsachen, Geschenkartikel und Perlen verkaufen.

MANDALAY PALAST
Der gesamte Komplex dieses prunkvollen Palasts wurde während des Zweiten Weltkriegs durch einen Brand zerstört. Jedoch bieten die feinen Palastmauern, die Stadttore mit den krönenden Pavillons und der umlaufende Burggraben noch immer ein eindrucksvolles Bild des Mandalay Palasts. Einige Gebäude des Palasts, nämlich "Mya-nan-san-kyaw Shwenandaw", das Vorbild für den Mandalay Palast, Nanmyint-saung sind heute wieder aufgebaut. Das Kulturmuseum liegt ebenfalls innerhalb des Palastgeländes.

SHWENANDAW KLOSTER
Berühmt für seine künstlerischen Holzschnitzereien erinnert dieses Kloster ein wenig an den alten Mandalay Palast. Ursprünglich wurde es innerhalb des Mandalay Palasts gebaut, jedoch 1880 von König King Thibaw an den heutigen Standort verlegt.

KUTHODAW PAGODE
Im Jahre 1857 von König Mindon nach der Vorlage der Shwe Zigon Pagode in Nyaung Oo erbaut, ist diese Pagode von 729 aufrechten Steintafeln umgeben, auf denen die gesamten von der 5. buddhistischen Synode redigierten und genehmigten Schriften aufgezeichnet sind. Wegen dieser Steinschriften ist die Pagode volkstümlich als "das größte Buch der Welt" bekannt.

ATUMASHI KYAUNG
Das Atumashi Kyaung oder das „Unvergleichliche Kloster“ wurde ursprüngliche 1857 von König Mindon (1853-1879) erbaut und brannte im Jahre 1890 nieder. Viele Jahre lang waren die Ruinen des Bauwerks den Elementen ausgesetzt. Lediglich Stümpfe verkohlter Teaksäulen, eine große Treppe sowie einige Kolonnaden sind erhalten geblieben. Der Bereich wurde in den 1990ern geräumt und 1996 nach den Originalplänen durch das Burmesische Ministerium für Archäologie mit Hilfe von Sträflingsarbeit wieder aufgebaut. Wenngleich es auch beeindruckend ist, konnte man doch die Pracht des ursprünglichen Gebäudes nicht annähernd wieder herstellen. Das Atumashi Kyaung liegt in der Nähe der gleichzeitig erbauten Kuthodaw Pagode und direkt neben dem Shwenandaw Kloster.

KYAUKTAWGYI PAGODE
In der Nähe des südlichen Aufstiegs auf den Mandalay Hügel steht die Kyauktawgyi Pagode mit der Buddhastatue, die 1865 durch König Mindon erbaut wurde. Die Statue wurde aus einem einzigen, riesigen Marmorblock gehauen und wurde von fast 12.000 Männern an ihren Platz geschleppt - es dauerte 13 Tage, den Marmor zu transportieren. Der Buddha wird von weiteren achtzig Arhats-Statuen (die großen Jünger Buddhas) umgeben.

Mahamuni

MAHA MUNI PAGODE
Verehrt als die heiligste Pagode in Mandalay, birgt diese die berühmte Maha Muni Buddhastatue. Man sagt, sie sei zu Lebzeiten Buddhas und in seiner Anwesenheit gegossen worden. Folglich gilt sie bei gläubigen Buddhisten als lebendig und wird daher die heilige lebende Statue von Maha Muni genannt. Die sitzende Figur ist fast vier Meter hoch. Sie wurde 1784 während der Regierungszeit des Königs Bodawpaya aus dem Staat Rakhine nach Mandalay gebracht. Das frühmorgendliche Ritual der Gesichtswaschung der Buddhastatue zieht täglich viele Gläubige an. Die Statue in der Maha Muni Pagode gilt neben der Shwedagon Pagode als die großartigste in Myanmar und ist als Pflichtbesuch einzuplanen.

Shwe In Bin

SHWE IN BIN KLOSTER
Dieses charmante, in traditioneller burmesischen Weise gebaute Kloster ist eines der wenigen Gebäude, die dem Zahn der Zeit standgehalten haben. Im Jahre 1895 von chinesischen Kaufleuten erbaut, besteht das Kloster aus vielen eindrucksvollen Holzschnitzereien und beinhaltet auch etliche bewundernswerte Kunstwerke. Gegenwärtig wohnen 35 Mönche in dieser Klosteranlage, die von einem klassischen Teakholzfundament getragen wird, wie man sie im ganzen Land zwar noch immer häufig sieht, jedoch selten in so guter Verfassung wie hier an diesem leuchtenden Standort.

YANKIN HÜGEL
Drei Kilometer östlich des Mandalay Forts gibt es einen ganzen Komplex von Tempeln und Klöstern entlang des Berggrats. Mit den Treppen auf beiden Seiten des Hügels kann man einmal um ihn herum wandern - bringen Sie also gutes Schuhwerk mit.

KUNSTGEWERBE

Für Kunstliebhaber ist Mandalay eine der größten Fundgruben des burmesischen Kunsthandwerks. Hier können Besucher sehen, wie geschickte Handwerker wunderschöne Tapisseriewaren, Schnitzereien und Gravuren aus Elfenbein, Holz, Marmor und Stein, sowie Silberwaren und Bronzestatuen nach der altehrwürdigen Tradition ihrer Vorfahren herstellen. Außer diesen Orten sind auch andere Kunsthandwerkstätten der Seidenweber und Blattgoldhersteller einen Besuch wert.

Sehenswürdigkeiten Mandalay Umgebung

MINGUN
Mingun liegt rund 11 Kilometer stromaufwärts von Mandalay am westlichen Ufer des Ayeyawady. Die einstündige Bootsfahrt dorthin bietet einen angenehmen Einblick in das echte Leben am Fluss. In Mingun ragt eine gigantische unvollendete Pagode mit Blick auf den Fluss fünfzig Meter hoch. Dort steht auch die größte läutende Glocke der Welt: Die 90 Tonnen schwere Mingun Glocke, gegossen 1170 von König Bodawpaya.

AMARAPURA
Amarapura, die "Stadt der Unsterblichen", rund 11 Kilometer südlich von Mandalay, war bis 1850 die Hauptstadt des oberen Burma. Nach damaligem Brauch wurden die meisten der wichtigen hölzernen Paläste und Klöster abgebaut und in die neue Hauptstadt nach Mandalay gebracht. Vom alten Amarapura Palast ist wenig geblieben, doch findet man dort noch immer zwei gemauerte Bauwerke: Die Schatzkammer und den alten Wachturm. An allen vier Ecken der einst quadratisch angelegten Stadt befinden sich noch immer die Eckpagoden. Außer den überlebenden Pagoden ist dort die altertümliche Seiden- und Baumwollwebkunst mit Handwebstühlen sehr lebendig. Das 150 Jahre alte Mahagandayon Kloster ist ein berühmtes Lehrzentrum. Dort leben über tausend Mönche, die täglich vor 11 Uhr in einer lange Reihe geduldig warten, um ihre einzige Tagesmahlzeit in Empfang zu nehmen. Die 1.200 Meter lange U-Bein ist 150 Jahre alt und die längste Teakholzbrücke der Welt.

IN-WA (AVA)
Die Stadt Ava liegt auf einer kleinen Insel zwischen den Flüssen Ayeyarwady und Myittha. Sie wurde 1364 n. Chr. von König Thado Minbya als Hauptstadt gegründet. Ein Erdbeben im Jahre 1838 hat sie jedoch zerstört. Die Palastruinen, die massiven Mauern des Forts und der Bruggraben lassen uns erahnen, wie prunkvoll diese Stadt vor mehr als viereinhalb Jahrhunderten gewesen sein muss.
Am besten erkundet man diese Insel mit der Pferdekutsche. Der damalige Königspalast existiert zwar nicht mehr, jedoch steht dort noch der "Schiefe Turm" von Inwa: Ein 27 Meter hoher gemauerter Wachturm. Das Maha Aung Mye Bon Zan Kloster aus Backsteinen und Stuck, das von der Hauptfrau des Königs King Bagyidaw für ihren königlichen Vorsteher (Nyaung Gan Sayadaw) im Jahre 1818 erbaut wurde, sowie das Bagayar Kloster mit seinen berühmten und eindrucksvoll geschnitzten Holzornamenten und Teakholzpfosten, sind die Höhepunkte in Ava.

SAGAING
Sagaing liegt 21 Kilometer südwestlich von Mandalay am gegenüberliegenden Ufer des Ayeyarwady. Nachdem man die Inwabrücke überquert hat, sieht man die Bergspitzen, von denen jede mit einer Pagode gekrönt ist. Ein Zufluchtort von allem Leiden und aller Trübsal: Über 600 Mönch- und Nonnenklöster für buddhistische Studien und Meditation befinden sich dort. In der Dreißig-Höhlen-Pagode sind viele Buddhastatuen in einer sichelförmigen Kolonnade angeordnet. Der Tilawkaguru Höhlentempel, der um 1672 gebaut wurde, ist mit Wandgemälden verziert. Im nahegelegenen Dorf Ywahtaung können Sie sehen, wie Silberarbeiter Schüsseln und andere Silberartikel nach traditionellen Methoden anfertigen. Die überaus beeindruckende Soon Oo Pon Nya Shin Pagode in der Nähe wurde 1312 erbaut. Der Aufstieg über Sagaing und die Aussicht von der Pagode sind fabelhaft. Rund 10 Kilometer von Sagaing liegt Kaunghmudaw, eine riesige, kuppelförmige Pagode, die 1636 vom König Thalun nach dem Vorbild der Mahaceti Pagode in Sri Lanka gebaut wurde.

MONYWA & PHO WIN DAUNG
Ungefähr 136 Kilometer westlich von Mandalay liegt Monywa, das Handelszentrum des Chindwin-Tals oder des nordwestlichen Myanmar. Sehenswert ist dort unter anderem die Thanbokde Pagode mit über 500.000 Buddhastatuen oder Ledi Kyaungtaik, ein Lehrkloster, wo buddhistische Schriften in über 806 Steintafeln eingeschrieben sind. Besuchen Sie auch das Dorf Kyaukka, welches bekannt für seinen markanten Stil der Lackiererei ist.
Auf der anderen Seite des Chindwin Flusses erreicht man mit einem Kleintransporter in 30 Minuten die selten besuchte, aus dem 15. Jh. stammende Phowin Taung Tempelanlage, wo mehr als 450.000 Sandstein-Buddhas in die Bergwände, Höhlen, Alkoven oder winzige Nischen gehauen wurden. Die Höhlenmalereien in Indigoblau- und weichen Pastelltönen sind noch unversehrt. Viele der Buddhas kann man auch sehen, ohne die Höhlen und Nischen zu betreten. Solange man die Altarräume nicht betritt, darf man die Schuhe anbehalten. Lassen Sie sich den atemberaubenden Buddha nicht entgehen: Er liegt auf einem rechteckigen Steinmosaik und schimmert nur so vor Kristallglas.

SHWEBO
Shwebo ist ein Sammelzentrum für Reis und befindet sich an der Eisenbahnlinie rund 80 Kilometer nordwestlich von Mandalay und 27 Kilometer westlich von Kyauk Myaung, einer Stadt am Ayeyarwady Fluss, die berühmt ist für ihre glasierten Töpferwaren, von Spielsachen, Bechern, Buchstaben, Schüsseln und Töpfen bis hin zu riesigen Wasserkrügen, die zu Hunderten zusammengebunden und als Flöße den Fluss hinabtreiben. Sie werden überall im Land verwendet.
Shwebo war die Geburtsstätte von Alaungpaya, Begründer der Alaungpaya Dynastie (1752–1885) - und ist auch seine Grabstätte. Der Palast sowie die königlichen Parkanlagen, Seen, der Burggraben und die Wachtürme sind in den letzten zwei Jahrhunderten vernachlässigt, verwüstet und zerstört worden. Mit der Förderung des Tourismus hat die Regierung die Sanierung der Palastgebäude und Parks begonnen und den königlichen See zugunsten der Besucher und Einheimischen ausgebaggert.

PYIN-OO-LWIN (MAYMYO)
Mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und rund 70 Kilometer von Mandalay entfernt, befindet sich die beliebte Bergstadt Pyin Oo Lwin. Sie ist bekannt für ihre Häuser im Kolonialstil und besticht mit großzügige Anlagen und Pinien, Eukalyptus und Silbereichen, die es in der Stadt im Überfluss gibt. Das ganze Jahr über ist es wunderbar kühl und angenehm.
Die Stadt wurde 1851 vom burmesischen Beamten Maung Dwe gegründet und 1896 vom britischen Colonel May in May Myo umbenannt. Der schön angelegte und 142 Hektar große botanische Garten, die herrlichen Pwe-kauk Wasserfälle, der chinesische Tempel ist außer den britischen Kolonialhäusern ebenfalls sehenswert. In der Nähe befindet sich die Peik-chin-hmyaung Höhle und die Gokteik Eisenbahnbrücke.

PALEIK
In verschiedenen Teilen der Welt findet man viele wundersame Orte und Myanmar macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme: Einer dieser Orte ist die Schlangenpagode in der Stadt Paleik, 24 Kilometer von Mandalay entfernt. Der offizielle Name der Pagode ist “Ratana Laba Muni Sutaungpyi Muei Phaya”, aber bekannt ist sie als “Meui Phaya” oder “Schlangenpagode”. Im Jahre 1977 rodete ein buddhistischer Mönch die Büsche an diesem Ort und fand eine Buddhastatue in einer zerstörten Pagode.
Auf der Statue waren drei große Pythons. Seither ist der Ort im ganzen Land als die Schlangenpagode bekannt. Jede Schlange bekam alle fünf Tage einen Napf Milch und drei Eier zu fressen. Auf tierärztlichen Rat bekam jedoch später jede von ihnen Ziegenfleisch für 50 Tical wegen der Proteine. Jeden Morgen um 11.00 Uhr werden die Schlangen gebadet. Pilger aus verschiedenen Teilen des Landes kommen, um der Schlangenpagode in der Stadt Paleik ihre Ehrerbietung zu erweisen. Nach buddhistischem Glauben verdienen selbst Tiere aufgrund ihrer Verdienste in früheren Leben unsere Pflege und Aufmerksamkeit.

MOGOK
Geheimnisvoller als Mekka und schwieriger zu erreichen als Lhasa. So beschreibt es Joseph Kessel in seinem Roman. Im Herzen der Berge, rund 200 Kilometer nordöstlich von Myanmars zweitgrößter Stadt Mandalay gelegen, hat das Tal von Mogok mehr als ein Jahrtausend lang die schönsten Rubine und ungewöhnlichsten Legenden hervorgebracht.
Doch Mogok hat weitaus mehr zu bieten als nur wertvolle Steine. Kleine Städte, Dörfer und Gärten verteilen sich hier und dort über die von Sträuchern und Blumen bedeckten und mit gepflegten buddhistischen Schreinen geschmückten Hügel. Die Spitzen der mit Blattgold überzogenen Pagoden strecken sich gen Himmel wie aus Gesteinsformationen herausragende goldene Skulpturen und säumen die einzige Hauptverkehrsstraße in der Region sowie Schotterstraßen und Fußwege.

Restaurants in Mandalay

Street Food auf dem Zegyo-Markt
Mandalays Cafés und Restaurants bieten eine große Auswahl verschiedenster internationaler Gerichte und geben einen Einblick in das Leben vor Ort. Doch das wahre kulinarische Herz der Stadt liegt noch immer in seinen Straßenküchen, die oft in der Mitte der Märkte stehen. Der Zegyo-Markt ist der größte und auch älteste Markt in Mandalay. Obwohl er sich mittlerweile in einem unscheinbaren Einkaufszentrum befindet, können Sie in seinen farbenfrohen, überdachten Ständen nach allerlei Köstlichkeiten stöbern. Sollten Sie keine Lust haben, sich an Geflügelkaumagen, Saumagen oder Curry-Lungen zu versuchen, probieren Sie Mohinga, eine Fischsuppe mit Nudeln, die lange Zeit Myanmars inoffizielles Nationalgericht war. Fall Sie etwas Süßes möchten, sind Kauknyintok, gedämpfte und in Kokosnussblätter gewickelte Bananen, die richtige Wahl.

Adresse: Corner of 84th St. and 26th St.

Aye Myit Tar Restaurant
Das in der Nähe der Mahamuni-Pagode gelegene Aya Myit Tar ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Die Wände der schlichten Räumlichkeiten sind mit Fotografien von Myanmar bedeckt. Die Mitarbeiter sind außerordentlich freundlich und sehr bestrebt, die Gäste an ihre Tische zu führen. Das beliebteste Gericht hier ist das Myanmar-Curry, in dem sich indische und chinesische Aromen die Balance halten und das mit Gemüse, Salat und Brühe serviert wird. Abenteuerlustigere Speisende sollten Meeshay probieren: in einem Tontopf gekochte Reisnudeln mit einer dicken, öligen Fleischsauce.

Öffnungszeiten: 09:00 – 22:00 Uhr
Adresse: No (530), 81th Street, between 36th x37th street, Mandalay
Tel.: 31627

Lashio Lay
Hier gibt es das beste Shan-Essen in Mandalay. Ein sehr einfacher und bei den Einheimischen beliebter Ort: Formica-Tische, Hocker zum Sitzen und schmuddelige Ecken. Das Essen wird wie in einer Kantine auf Tabletts angerichtet: eine Auswahl an Currys, Nudeln, Salaten und gebratenem Gemüse. Probieren Sie den in Bananenblättern gedämpften Fisch und das frische Tofu-Curry. Einige Gerichte sind feurig, also seien Sie vorsichtig. Seien Sie vor 13 Uhr zum Mittagessen und vor 19 Uhr zum Abendessen dort, da dann das Essen frisch gekocht ist. Das Restaurant ist nicht leicht zu finden. Lassen Sie sich daher im Hotel Name und Adresse auf Myanmarisch für den Taxifahrer aufschreiben.

Öffnungszeiten: 06:00 – 22:30 Uhr
Adresse: No (65), 23rd Street, between 83rd & 84th Street
Tel.: 38568

Super 81
Südchinesische Immigranten machen mehr als ein Drittel der Stadtbevölkerung aus. So überrascht es nicht, dass sich viele von Myanmars besten Lokalen auf kantonesisches und Yunnan-Essen spezialisiert haben. Super 81 sticht aus der breiten Masse heraus, indem es eine große Vielfalt an Gerichten serviert. Es gibt allein ein Dutzend Varianten der gedünsteten Ente, daneben erstklassigen Tintenfisch und Wolfsbarsch – alles in großzügigen Portionen aufgetragen. Der labyrinthartige Aufbau mit seinem weitläufigen Netzwerk aus Zimmern, Terrassen und Dachgärten, verborgen hinter einer unscheinbaren Ladenfront, verleiht dem Lokal seinen besonderen Charme.

Öffnungszeiten: 09:00 – 23:00 Uhr
Adresse: No. (582), 81st Street, between 38th and 39th Street
Tel.: 32232

Marie Min (Vegetarisches Restaurant)
Als Myanmar in der Zeit von 1885 bis 1948 dem britischen Empire unterworfen war, war das Land für die Kolonialherren eine wichtige Verbindung zwischen Indien und Singapur. Als bedeutender Haltepunkt an der Handelsroute wurde Mandalay lange von seinen nördlichen Nachbarn beeinflusst und kann heute zahlreiche authentische indische Lokale vorweisen. Marie Min, das sich in einer Gasse in einem Häuserblock südlich des Palastes befindet, ist besonders erwähnenswert. Alle angebotenen Gerichte sind vegetarisch, einschließlich des Frühstücksbuffets, das häufig von westlichen Rucksacktouristen besucht wird. Kommen Sie am Abend zu einem vielfältigen Menü aus köstlichen Currys, die zusammen mit Dal, Baingan Bharta (Sauce aus gebackenen Auberginen) und einer Auswahl an Lassi serviert werden.

Öffnungszeiten: 09:00 – 22:00 Uhr
Adresse: 27th Street, between 74th and 75th Street
Tel.: 36234
Mobiltelefon: 0943197231

Yunnan III Restaurant
Einer der erfreulichsten Nebeneffekte der florierenden Zuwanderung in Mandalay war das Aufkommen der südchinesischen Grillrestaurants. Yunnan III verkörpert diesen Trend mit seinem großzügigen Außensitzbereich und erinnert gleichzeitig an traditionelle Teehäuser. Stellen Sie sich ihre Mahlzeit aus einer umfangreichen Auswahl an Fleisch, Gemüse und Nudeln zusammen, und sehen Sie dabei zu, wie alles frisch gegrillt wird. Oft sitzen hier Gruppen einheimischer Männer zusammen und trinken Whisky, rauchen Zigarren und schauen Fußball. Dies bietet einen guten Rahmen, um freundliche Einwohner kennenzulernen und das Gemeinschaftsgefühl aufzusaugen.

Öffnungszeiten: 10:00 – 23:00 Uhr
Adresse: 62nd Street, between 36th and 37th Street
Mobiltelefon: 0991004431

Unique Myanmar
Dieses einladende, einseitig offene Restaurant eröffnete vor einem Jahr und hat bereits viele Kunden von seinen touristischeren Nachbarn abgefangen. Es gibt eine gute Auswahl an Fleisch und vegetarischen Alternativen. Probieren Sie die frischen Fruchtsäfte und die rauchig gegrillte Aubergine sowie die Salate mit geraspeltem Ingwer. Die Mitarbeiter wurden alle aus dem gleichen Dorf in der Nähe von Bagan angeworben, von der Eigentümerfamilie hierher gebracht und ausgebildet. Sie machen ihre Sache sehr gut.

Öffnungszeiten: 11:00-23:00 Uhr
Adresse: Corner of 27th x 65th Street
Tel.: 23562

Mya Nandar Restaurant
Das Mya Nandar ist das einzige Restaurant am Flussufer in Mandalay. Es befindet sich in einem großen Pavillon aus Teak am Ayeyarwady. Die Tische sind sowohl innen an der Bühne, die für Kulturveranstaltungen am Abend genutzt wird (von Oktober bis März, 19:30 bis 21:00 Uhr), als auch draußen unter Tamarinden mit Blick auf den Fluss aufgestellt. Ich esse hier gerne zu Mittag und sehe den Schiffen zu – von überladenen Flussbooten bis zu Fischern in ihren hölzernen Barken. Schmieren Sie sich in der Abenddämmerung mit reichlich Mückenschutzmittel ein, und fragen Sie nach einer Heizspirale, die unter Ihrem Tisch angemacht wird.

Öffnungszeiten: 11:00 - 23:00 Uhr
Adresse: 26th x 35th Street, Strand Road, MyoTaw Garden West
Tel.: 66110
Mobiltelefon: 0991013473

Green Elephant
Green Elephant ist der luxuriöseste Ort in Mandalay, um die traditionelle Küche kennenzulernen. Heute Teil einer kleinen Kette mit drei Zweigen innerhalb des Landes, liegen seine Anfänge in einer ungenutzten Garage in Yangon. Das Ziel war, das Essen Myanmars mit den westlichen Standards in Sachen Service und Sauberkeit zu kombinieren. In einer Kolonialvilla aus dem frühen 20. Jahrhundert mit einem idyllischen Garten gelegen, ist es eine Art Oase im Staub der umliegenden Straßen. Authentische myanmarische Gerichte bestehen aus Salaten aus Teeblättern, feinen von Sojapaste begleiteten Currys und Moet-hin-kar-Fischsuppe. Auch thailändisches und chinesisches Essen ist erhältlich. Für alle Gerichte wird Gemüse aus dem Garten des Restaurants verwendet.

Öffnungszeiten: 11:00 – 21:30 Uhr
Adresse: No. (3/H), Block 801, 27th Street, between 64th and 65th Street
Tel.: 61237 / 74273
Mobiltelefon: 092038207

A Little Bit of Mandalay
Für alle, die die traditionelle Küche Myanmars probieren möchten, jedoch auf stark gewürzte, ölige, salzige und scharfe Kost verzichten wollen, ist A Little Bit of Mandalay eine gute Wahl. Das jahrzehntealte Restaurant im ruhigen östlichen Teil der Stadt serviert traditionell myanmarische Gerichte wie Thee Sone Hnat (Gemüsecurry), Garnelencurry und zahlreiche traditionelle Salate zu einem vernünftigen Preis.
Myanmare mögen ihr Curry gerne gelb-rot, was durch die Zugabe einer guten Portion Kurkuma und Chilipulver erreicht wird. Diese Gewürze geben dem Curry einen leicht scharfen Geschmack, der durch den süßen, salzigen Geschmack von Fischpaste komplementiert wird. In A Little Bit of Mandalay werden Farbe und Süße jedoch nur durch Tomatenmark erzeugt, wodurch die Currys die Geschmacksknospen der Besucher mit neuen Aromen der traditionellen myanmarische Küche stimulieren.

Öffnungszeiten: 11:00 -14:30 Uhr und 17:00-22:30 Uhr
Adresse: No (1) A/3, 28th Street, Between 52nd x 53rd Streets
Tel.: 61295
Mobiltelefon: 09973126505

Ko’s Kitchen
Lange Zeit bestanden die heute als Myanmar und Thailand bekannten Länder aus kleinen kriegsführenden Staaten mit ständig wechselnden Grenzen. Lan Na, das Königreich um das kulinarische Zentrum Chiang Mai in Nord-Thailand, war bis 1775 unter birmanischer Kontrolle. Es existiert eine signifikante thailändische Minderheit in Mandalay, und Ko’s Kitchen serviert das eleganteste thailändische Essen der Stadt. Es befindet sich in einem gemütlichen Haus im Art-déco-Stil westlich des unglaublich rekonstruierten Mandalay-Palastes und zeichnet sich durch seine gläserne Küche aus, der man während des Wartens zusehen kann. Neben fein abgestimmten grünen und roten Currys gehören Fischspieße, Yam Pla Duk Foo (Wels-Salat mit Mango und Cashewnüssen) und Larb Llana, ein aufwändig gewürzter Salat mit gehacktem Schweinefleisch, zu den Spezialitäten.

Öffnungszeiten: 11:30 – 14:30 Uhr und 17:30 – 22:00 Uhr
Adresse: No (282), Corner of 19th x 80th Street, Maygagiri Quarter
Tel: 69576
Mobiltelefon: 091024600

Golden Palace
Dieses glänzende, mit einer neuen Klimaanlage ausgestattete Restaurant ist auch unter seinem myanmarischen Namen Shwenandaw bekannt und liegt in Amarapura, direkt vor der Hauptstraße, die Yangun und Mandalay verbindet. Es hat eine günstige Lage, um dort nach einem Morgen in Ava oder Sagaing zu Mittag zu essen. Die Mitarbeiter sind freundlich und darum bemüht, jeden Wunsch zu erfüllen und servieren ein traditionell birmanisches Mittagessen mit einer guten Auswahl an Fleisch und Gemüsecurrys im Tapas-Stil. Die Suppen, Chutneys, Süßigkeiten aus Tamarinden und Salate aus Teeblättern werden kostenlos angeboten. Das luftgetrocknete Hammelfleisch, eine regionale Spezialität, ist besonders köstlich.

Öffnungszeiten: 09:30 -22:00 Uhr
Adresse: Yangon-Mandalay Highway Road, Corner of Sagaing Road, Mya Nandar Housing
Mobiltelefon: 09256100969

Spice Garden
Das Spice Garden, Teil des luxuriösen Hotels by the Red Canal, bietet ein wundervolles und strahlendes Ambiente. Das Restaurant erstreckt sich über zwei Etagen mit Blick auf den Pool, eingerahmt in einen Anbau aus Teakholz. Es ist ein vornehmes Restaurant der nord- und südindischen Küche mit einem traditionellen Tandoor, der zur Authentizität der Tandoori-Gerichte beiträgt. Das Essen wird zudem garantiert tagesfrisch zubereitet. Es werden von den Küchenchefs geleitete Kochkurse angeboten. Wenn Sie jedoch einfach das Essen genießen wollen, gibt es draußen einen Bereich, um im Freien zu speisen, wo Sie die entspannende Atmosphäre am besten aufnehmen können.

Öffnungszeiten: 06:00 – 22:30 Uhr
Adresse: No (417), corner of 63rd and 22nd Street, Aung Myae Tha Zan Township
Tel.: 61177

Café City
Sind Sie der lokalen Küche satt, und sehnen Sie sich nach bekannterem Essen? Keine Sorge – gehen Sie ins Café City, direkt gegenüber des Haupteingangs des Palastes an der begrünten East Moat Road. Mit seiner kitschigen Neonreklame und der Dekoration aus Miniaturautos und Modellflugzeugen wirkt das Café City wie ein typisches amerikanisches Diner, bis hin zu den lederbezogenen Sitzecken. Gehen Sie jedoch das Menü durch, werden Sie überrascht sein: neben westlichem Wohlfühlessen wie Steak, Pizza und gebackenem Fisch werden auch in Honig gegrillte Garnelen, Fisch-Kebab mit Kokosgeschmack und eine Auswahl japanischer Gerichte serviert. Trotz – oder gerade wegen – des internationalen Fokus ist das Café City bei der einheimischen Jugend sehr beliebt, die ihm ein lebendiges, modernes Ambiente verleiht.

Öffnungszeiten: 09:00 – 22:30 Uhr
Adresse: 66th Street (East Moat Road), between 20th x 22nd Street
Tel: 24054 / 61237

SIMPLICITY Organic Food and Bakery
Simplicity – Einfachheit – macht seinem Namen alle Ehre. Es befindet sich in Mandalays westlichem Bezirk, zwischen belebten Bootsstegen am Ayeyarwady und dem aus Teakholz erbauten Kloster Shwe In Bin Kyaung und fühlt sich nicht einfach nur an wie ein Haus – es ist eines. Die Besitzer, die ihre Kunden wie Ehrenmitglieder ihrer Familie behandeln, setzen sich oft zu ihren Gästen an den Tisch. Die vollwertigen, unkomplizierten Gerichte aus der regionalen Küche sind komplett biologisch, darunter Shan-Nudeln, Klöße und Karottensalate. Kommen Sie am Vormittag, um im kleinen, durch eine Hecke von der Straße abgetrennten Vorgarten zu sitzen und starken Kaffee und chinesische Kuchen zu frühstücken.

Öffnungszeiten: 07:00 – 21:30 Uhr
Adresse: Block (328), 35th Street, between 91st x 92nd Street, Chan Aye Tharzan Township
Tel.: 63909
Mobiltelefon: 0991024005

Small River Restaurant
Dieses kleine Außenlokal liegt eigentlich in Ava, auf der anderen Seite des Flusses von Mandalay. Sitzen Sie unter dem ausgedehnten Banyanbaum, und genießen Sie großartige regionale Küche, darunter ein köstliches Butterfischcurry aus regional gefangenem Fisch.
Öffnungszeiten: 08:30 – 17:30 Uhr
Adresse: Ava (Inwa)
Mobiltelefon: 0943014574 / 0991001921

Kinsana Garden Theatre
In diesem Freilufttheater in den wunderschön gestalteten Gärten des Mandalay Palace Hotels herrscht eine intime Atmosphäre. Nur 120 Gäste können an Tischen für jeweils vier Personen auf der sanft beleuchteten Terrasse Platz nehmen. Das Essen hier ist exzellent: „All-you-can-eat“-Grillfleisch und ein internationales Buffet. Er werden Tanz, Musik und Kostüme aus den verschiedenen Dynastien vom mittelalterlichen Bagan bis zu staatlich gesponserten Arbeiten aus der Zeit nach der Unabhängigkeit dargeboten. Erscheinen Sie früh, um sich einen guten Platz zu sichern, und genießen Sie einen Cocktail von der Bar.
Kulturshow und Abendessen mit Grillspezialitäten: täglich vom 1. Oktober bis zum 31. März
Zeit: 19.00 Uhr - 22.00 Uhr
Adresse: Mandalay Hill Resort, Kinsana Garden Theater, No (9), Kwin (416.B), 10th Street, am Fuß des Mandalay Hill
Preis: 40 US$ pro Person (für Hausgäste) und 50 US$ pro Person (für externe Gäste)
Tel.: 02-35637 / 35670
E-Mail: mandalayhillresort1996@gmail.com

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